Projekte in Vorbereitung

Projekttitel

Einsatz von Virtual-Reality-Technologien zur Erfassung und Förderung sozialer Kompetenz in der generalistischen Plegeausbildung (SoKo Pflege)

Abgeschlossene Projekte

Projekttitel

Pflege-Image-Monitor Baden-Württemberg 2018

Finanzierung

Eigenmittel

Projektdauer

10/2017 - 10/2019

Projektleitung

Dr. Thomas Knappich

Mitarbeiter

Reinhard Bretz, Dipl.-Pflegepädagoge (FH)

Projektbeschreibung

Der demographische Wandel stellt die pflegerische Versorgung in Deutschland vor große Herausforderungen. Laut der 13. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung könnte die Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland bis zum Jahre 2060 auf 4,8 Millionen Menschen ansteigen. Dies liegt darin begründet, dass eine Zunahme von älteren Menschen in Deutschland zu verzeichnen ist. Menschen in höherem Alter sind zudem vermehrt pflegebedürftig. Um diesen Mehrbedarf an Versorgungsleistung gerecht werden zu können, bedarf es an einer Zunahme von qualifiziertem Pflegefachpersonen. So konstatiert das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung (dip) im Pflegethermometer 2012, dass mittelfristig circa 15 % der Beschäftigten in den Pflegeberufen altersbedingt ersetzt werden müssen. Dies hat zur Folge, dass sich der Mangel an Pflegefachpersonen in den kommenden Jahren drastisch zuspitzen wird und sich negativ auf die Versorgung der Bevölkerung in Deutschland auswirken könnte. Eine Möglichkeit, diesen Entwicklungen adäquat zu begegnen, ist die Einstellung neuer qualifizierter Mitarbeiter und die Ausbildung von potentiellen Pflegefachpersonen. Die Anzahl der Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege blieb zwischen den 2004 bis 2014 annähernd konstant. Zu Beginn des Erfassungszeitraumes 2004 waren 71.357 Ausbildungsplätze zu verzeichnen. 2009 waren es 66.447 und 2014 70.582 Ausbildungsplätze. Es ist zu verzeichnen, dass es insgesamt einen leichten Rückgang der Ausbildungsplätze gab.

Vor diesem Hintergrund lässt sich festhalten, dass Ausbildungsstätten für Pflegeberufe heutzutage vor einer großen Herausforderung stehen, Nachwuchssicherung zu betreiben. Es gilt mehr denn je den potentiellen Nachwuchs mit zielgruppengerechten und validen Instrumenten zu akquirieren. Darüber hinaus ist ein nicht unwesentliches Element der Nachwuchssicherung darin zu sehen, die Auszubildenden durch ausbildungsbegleitende Strategien zu fördern.

Im Forschungsprojekt „Pflege-Image-Monitor Baden-Württemberg 2018“ werden für den Bereich der Pflege, auf der Basis bereits bestehender empirisch gesicherter Daten, Handlungsempfehlungen zur Akquirierung von weiblichen und männlichen Schulabgängern erstellt. Darüber hinaus soll auf Grundlage der gewonnenen Daten ein Berufsanforderungsprofil für die Ausbildung in Pflegeberufen erstellt werden. Dabei wird exemplarisch auf den Pflegeberuf Gesundheits- und Krankenpflegepflege zurückgegriffen.

Berichte und Veröffentlichungen

siehe www.ifap-nordbaden.de/downloads -> Veröffentlichungen

Projekttitel

Relevanz von Messverfahren zur Erfassung der mathematischen Basiskompetenz im Rahmen der Pflegeausbildung

Finanzierung

Eigenmittel

Projektdauer

10/2016 - 10/2017

Projektleitung

Dr. Thomas Knappich

Mitarbeiter

Reinhard Bretz, Dipl.-Pflegepädagoge (FH)

Projektbeschreibung

Das IfaP-Nordbaden möchte mit der breit angelegten Studie “Relevanz von Messverfahren zur Erfassung der mathematischen Basiskompetenz im Rahmen der Pflegeausbildung” herausfinden, welche Rolle solche Messverfahren während der Pflegeausbildung unter anderem in Bezug auf die individuelle Förderung der Auszubildenden einnehmen.

Experten sind sich einig, dass unter anderem die Fähigkeit des Rechnens eine Grundlage für die Herausbildung beruflicher Handlungskompetenz in der Pflege ist und ihre Förderung integraler Bestandteil des berufsschulischen Bildungsauftrags sein muss. In Bezug auf einen handlungsorientierten Unterricht in der Pflegeausbildung und in der Pflegepraxis ist es von großer Bedeutung, dass die Auszubildenden nicht nur Lesen, sondern auch Rechnen können. Beispiele dafür gibt es genug. In der Praxis gibt es immer wieder Situationen, in denen etwas berechnet werden muss (Zubereitung von Medikamenten, Tropfenanzahl bzw. Tropfgeschwindigkeit einer Infusionslösung).

Die Datenerhebung erfolgt über eine Online-Befragung

Berichte und Veröffentlichungen

siehe www.ifap-nordbaden.de/downloads -> Veröffentlichungen